Strategy is not static anymore!

Die aktuell allerorts geforderte Agilität der Unternehmenskulturen verunsichert viele Mitarbeiter. Allen voran jene aus den Fachbereichen und des mittleren Managements.

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Die Anpassungsfähigkeit einer Organisation an die, sich laufend verändernden Kundenbedürfnisse und Erwartungen, ist augenscheinlich zu einem überlebenswichtigen Faktor für Unternehmen geworden. Gleichzeitig entmachtet Agilität das Spezialistentum und die Planbarkeit auf lange Sicht. Fachbereiche werden gezwungen sich neue Fähigkeiten anzueignen - das Management muss auf kürzere Sicht segeln.

Damit sind auch jene Zeiten vorbei, in denen sich ein Unternehmen alle 5-7 Jahre eine neue Strategie verpasst und diese umsetzt bzw. operationalisiert. Strategiearbeit ist zu einer laufenden Beschäftigung mit den eigenen Stärken, Märkten und Produkten, mit der eigenen Positionierungen und Wertschöpfung („ValueProposition“) geworden.

Und auch die bekannte Garde an Strategieberater, mit ihren Analyse-, Trend- und Konzeptkatalogen, die gerufen und beauftragt werden um nachhaltige Strategien zu erstellen, laufen hier ins Leere. Strategie ist kein statischer Zustand mehr. „Strategiearbeit heute“ fordert das Management zu einer laufenden Reflexion mit sich selbst und den Kundenbedürfnissen. Und es erfordert auch andere Herangehensweisen und eine neue Art externer Begleitung.

Die hohe Verfügbarkeit von Informationen und Trendanalysen drängt dessen Erstellung in den Hintergrund. Vielmehr geht es nun um die rasche und überschaubare Verarbeitung dieser Informationen mit einem schlanken, schlagkräftigen Team. Und um den praxisnahen Organisations-Transfer von strategischen Erkenntnissen daraus - iterativ und agil.